Am Berichtstag aber dürfte nun wohl das letzte Grossereignis im zu Ende gehenden Jahr anstehen: Der grosse dreifache Quartalsverfall an der Terminbörse Eurex. Dabei kann es zu grösseren Kursausschlägen kommen. Denn an diesem Tag laufen Options- und Futureskontrakte auf Indizes und Aktien aus. Der SMI-Futuresverfall findet bereits um 09.00 Uhr statt, was in der Regel für sehr grosse Umsätze gleich zur Eröffnung sorgt. Danach könnte es bei Einzelwerten zu grösseren Kursausschlägen kommen, heisst es weiter. In den Tagen nach dem Hexensabbat, wie der Quartalsverfall auch genannt wird, kann es laut Händlern zu einer Richtungsänderung an den Börsen kommen.

Der von der Bank Julius Bär vorbörslich berechnete SMI notiert gegen 08.15 Uhr um 0,08 Prozent höher bei 11'218,93 Punkten. Bis auf Givaudan werden alle SMI-Werte fester indiziert. Die Aufschläge erstrecken sich von +0,5 Prozent (Partners Group) bis +0,1 Prozent (Zurich).

Givaudan aber werden mit -0,9 Prozent klar tiefer gestellt. Grund dafür dürfte Symrise sein. Der Rivale hat am Vorabend seine Margenziele und Jahresprognose gesenkt.

Bei den Nicht-SMI-Werten fallen einzig Straumann (+0,9 Prozent auf 138 Fr.) auf. Die Aktie, die am Vortag dank einer Kaufempfehlung von Barclays schon 10 Prozent gewonnen hatte, hat zusätzlichen Rückenwind erhalten: Nun hat auch Bernstein in einer Branchenstudie das Kursziel für Straumann auf 150 von 142 Franken angehoben und das Rating «Outperform» bestätigt.

Ansonsten halten sich die Kursaufschläge im SMIM mit bis zu +0,4 Prozent in Grenzen.

pre/tv

(AWP)