Der ultimative Test für die Stimmung der Investoren stehe am Berichtstag mit der neuesten Auktion für 10-jährige Staatsanleihen in den USA an. Ob die höheren Zinsen die Anleger trotz der anhaltenden Unsicherheiten bezüglich der Inflation oder wegen der steigenden Staatsschulden zu längerfristige Engagements verleiten werde, bleibe abzuwarten.

Nur vorübergehende Entspannung beim Ölpreis

Der Ölpreis hatte sich am Vortag bis Richtung 97 Dollar für die Sorte Brent zwar etwas abgeschwächt, die zunehmenden Kämpfe im Jemen und die Gefahr weiterer Angriffe verhinderten jedoch stärkere Preisverluste und der Preis notiert mittlerweile wieder über die Marke von 100 US-Dollar. Trotz all der positiven Zeichen sei letztlich das Grundproblem der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten noch immer nicht gelöst, heisst es dazu in Börsenkreisen.

SMI mit Auftaktgewinnen erwartet

Die Bank Julius Bär berechnet den Leitindex SMI im vorbörslichen Handel gegen 8.20 Uhr um 0,54 Prozent tiefer bei 13'715 Punkten. Der Index mittelgrosser Werte SMIM gibt gleichzeitig 0,47 Prozent nach.

Von den 20 SMI-Einzelwerten stehen bis auf Nestlé (+0,1 Prozent) alle tiefer.

Die Abgaben bewegen sich dabei mehrheitlich im Bereich von -0,6 bis -0,8 Prozent, wobei Nachrichten zu einzelnen Unternehmen weiterhin Mangelware sind.

Gegen den Trend ziehen Avolta (+1,7 Prozent) klar an, gestützt von einem neuen langfristigen Vertrag für Duty-Free-Flächen am Flughafen Seattle-Tacoma.

cf/hr

(AWP)