Grossflächiger Sojaanbau und intensive Rinderhaltung seien zentrale Treiber der Abholzung von Regenwäldern in den südamerikanischen Mercosur-Staaten, wurde argumentiert. Die Ausdehnung der industriellen Landwirtschaft führe zudem zu Vertreibungen alteingesessener Gemeinschaften, und immer wieder würden auf den Plantagen Fälle von Zwangsarbeit publik.

Das Freihandelsabkommen schaffe zusätzliche Anreize für den Import von Lebensmitteln aus solcher Produktion und berge auch für die Schweizer Landwirtschaft erhebliche Risiken.

Das Freihandelsabkommen zwischen der Efta, der die Schweiz angehört, und dem Mercosur wurde am 16. September unterzeichnet. Die Allianz hat nun bis zum 21. Januar 2027 Zeit, um die benötigten 50'000 gültigen Unterschriften bei der Bundeskanzlei einzureichen.

(AWP)