Das operative Ergebnis stieg um 5,5 Prozent auf 187 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. In den letzten Jahren hatte die Schweizer Tochter des deutschen Versicherungsriesen Allianz auf Berichte zur Geschäftsentwicklung verzichtet.
Getragen wurde die gute Entwicklung von der Sachversicherung. Dort steigerte Allianz Suisse das Geschäftsvolumen um 2,9 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken und das operative Ergebnis um 7,2 Prozent auf 132 Millionen.
Der Schaden-Kosten-Satz verschlechterte sich in der Sachsparte allerdings um 0,5 Prozentpunkte auf 91,4 Prozent. Grund dafür seien Grossschäden sowie Belastungen aus Naturereignissen gewesen.
Weniger Geschäftsvolumen im Lebengeschäft
In der Lebensparte nahm das Geschäftsvolumen um 12 Prozent auf 1,06 Milliarden Franken ab. Hauptgrund dafür war laut Mitteilung der anhaltende Trend hin zu teilautonomen Lösungen in der beruflichen Vorsorge. Bei diesen Modellen wird ein kleinerer Teil des Volumens in den Rechnungen der Versicherer verbucht.
Zugleich seien auch die Volumen im Einzellebengeschäft tiefer ausgefalleen, während die Nachfrage nach privaten Vorsorgelösungen mit Anlageprodukten zunehme, so die Mitteilung weiter.
Das operative Ergebnis stieg in der Lebensversicherung um 1,8 Prozent auf 55 Millionen Franken. Dabei verbesserte sich die Marge im Neugeschäft gegenüber der Vorjahresperiode um 1,8 Punkte auf 6,0 Prozent.
«Wir konnten in einem anspruchsvollen Umfeld unsere Geschäftsentwicklung weiter stärken», blickt Finanzchef Remo Cavegn auf die Leistung des ersten Halbjahres zurück. Zugleich habe man Fortschritte bei der Vereinfachung von Prozessen und der Digitalisierung gemacht und Kosten gesenkt.
mk/uh
(AWP)
