Kernpunkt des Streits ist der Zugang von KI-Rivalen zu Daten von Apple-Kunden. Die Kommission beharrt darauf, dass Apple gemäss dem Digitalgesetz DMA (Digital Markets Act) den Konkurrenten gleiche Zugangsmöglichkeiten geben muss, um das eigene Produkt nicht zu bevorteilen. Der Konzern lehnt das unter Verweis auf die Datensicherheit ab und zog es vor, die KI-Siri nicht in die Europäische Union zu bringen.

«Apple arbeitet konstruktiv mit der EU zusammen, um eine Lösung zu finden», hiess es vom Konzern bei der HomeView-Ankündigung zu der Situation. Das Smarthome-Display kommt zunächst nur in den USA, Grossbritannien, Australien, Kanada, Indien und Neuseeland auf den Markt.

Das Gerät kann bis zu sechs Personen in einem Haushalt über die Kamera erkennen und die angezeigten Informationen entsprechend personalisieren. Zudem kann man darüber Musik abspielen, Timer starten oder mit Video telefonieren. Die Konkurrenten Google und Amazon bieten bereits seit Jahren ähnliche Display-Geräte an./so/DP/men

(AWP)