Nach Worten von Arianespace-Chef David Cavaillolès ist das die bislang grösste Zahl von Aufträgen für die Rakete. Die von der europäischen Weltraumbehörde ESA in Auftrag gegebene Ariane 6 hätte eigentlich 2020 erstmals starten sollen, das verspätete sich jedoch bis 2024. Zum ersten kommerziellen Flug hob die Rakete 2025 ab, in diesem Jahr gab es bereits vier Starts. Für 2027 sind neun bis zehn Flüge geplant.

Gebaut werden die Raketen von der Muttergesellschaft Ariane Group, einem Gemeinschaftsunternehmen von Airbus mit dem französischen Triebwerkshersteller Safran . Zwei wichtige deutsche Standorte sind Bremen und Ottobrunn vor den Toren Münchens. Derzeit stehen Unternehmen und Regierungen bei Raketenherstellern rund um den Globus Schlange, um Tausende zivile und militärische Satelliten ins All befördern zu lassen./cho/DP/stw

(AWP)