«GSK hat ein weiteres starkes Quartal abgeliefert», wurde Unternehmenschef Luke Miels in der Mitteilung zitiert. Der Konzern fokussiere sich weiterhin darauf, seine Forschungspipeline zu beschleunigen. So sei GSK auf gutem Weg, in diesem Jahr insgesamt 22 Studien in die späte Entwicklungsphase zu bringen.
Zu kämpfen hatte das Unternehmen dagegen in dem Quartal mit einer deutlich geringeren Nachfrage nach Impfstoffen. Vor allem der Verkauf der RSV-Impfung Arexvy entwickelte sich schwach. Aber auch das Geschäft mit Influenza-Impfungen lief deutlich schlechter als ein Jahr zuvor. Die Aktie geriet daher zu Handelsbeginn unter Druck und verlor knapp fünf Prozent.
Zwar war das operative Ergebnis wegen Restrukturierungskosten rückläufig, doch kletterte der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn in den drei Monaten bis Ende September im Jahresvergleich nominal um drei Prozent auf knapp 3,1 Milliarden Pfund. Von Bloomberg befragte Analysten hatten hier weniger auf dem Zettel. GSK begründete den Anstieg unter anderem mit einem günstigeren Produkt- und Regionalmix, aber auch mit höheren Meilensteinzahlungen./tav/nas/stk
(AWP)
