Anstatt neue Regulierungen zu schaffen, müssten die bereits beschlossenen Reformen sorgfältig umgesetzt und deren Wirkung überprüft werden, schrieb der Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH am Dienstag in einer Mitteilung. Unnötige Dokumentations-, Melde- und Kontrollpflichten würden den Ärztinnen und Ärzten Behandlungszeit entziehen.

Der Verband verwies auf die Einführung des neuen Arzttarifs Tardoc Anfang 2026 und die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen ab Anfang 2028. Die Umsetzung dieser Reformen benötige Zeit.

Der am Dienstag bekanntgegebene Prämienanstieg unterstreiche die Wichtigkeit, diese Reformen sorgfältig umzusetzen. Kosten und Versorgung müssten für ein weiterhin starkes Gesundheitssystem in der Schweiz zusammen angeschaut werden.

(AWP)