Die Gewitterfront war am Morgen mit heftigen Sturmböen, Starkregen und Hagelkörnern von bis zu sechs Zentimetern Durchmesser über das dicht besiedelte Mittelland gezogen. Seitdem erhält die AXA nach eigenen Angaben laufend Schadenmeldungen über verschiedene Kanäle. Trotz zusätzlich aufgebotener Mitarbeitender müsse bei der 24-Stunden-Hotline wegen des ausserordentlich hohen Aufkommens mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

Kunden sollten Schäden deshalb, wenn möglich, online melden. Bei Gebäudeschäden sei in den meisten betroffenen Kantonen zunächst die kantonale Gebäudeversicherung zuständig. Bei sicherheitsrelevanten Schäden an Fahrzeugen, insbesondere beschädigten Scheiben, empfiehlt die AXA dagegen eine rasche Meldung. Betroffene würden an Partnergaragen vermittelt. Auch dort sei mit Wartezeiten zu rechnen.

Zur schnelleren Begutachtung von Hagelschäden richtet die AXA zudem mobile Hagel-Drive-ins ein. Vorgesehen sind zunächst Standorte im Raum Winterthur und Olten. Dort sollen Scanner die Hageldellen innerhalb weniger Minuten erfassen und eine Schadenberechnung ermöglichen.

to/

(AWP)