Das insgesamt einstellige Minus sei zwar erfreulich, «aber noch lange keine Trendwende», erläuterte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. Es gebe noch zu viele Unsicherheiten im Markt und bei den Verantwortlichen für Investitionen. Zudem würden die noch vorhandenen Auftragsbestände abschmelzen. «Das geht zu Lasten von Produktion und Umsatz», sagte Wortmann.

Die exportorientierte Industriebranche mit mehr als einer Million Beschäftigten bekommt in diesem Jahr unter anderem die Schwäche der Weltkonjunktur deutlich zu spüren. In den ersten neun Monaten sank der Auftragseingang um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Im Gesamtjahr 2023 rechnete der Maschinenbauverband wegen der Auftragsflaute zuletzt mit einem realen Rückgang der Produktion um 2,0 Prozent. Auch im kommenden Jahr wird ein Minus von 2,0 Prozent erwartet./mar/DP/jha

(AWP)