Das Unternehmen Logitech dürfte gemäss Analystenkonsens einen Umsatz von 1,211 Milliarden Dollar im zweiten Quartal per Ende September erzielt haben. Der Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen sollte bei 203,6 Millionen Dollar zu stehen kommen bei einer Bruttomarge von 44,2 Prozent. 

Weniger die reinen Zahlen, sondern vielmehr die Probleme bei einem Zulieferer werden im Fokus stehen. Ansonsten schätzen Analysten die grundlegende Marktnachfrage unverändert positiv ein, auch dürfte Logitech dank Produktinnovationen Marktanteile gewonnen haben. Spannend könnte auch die Entwicklung der Speicherchippreise werden.

Logitech selbst hat mit den Zahlen zum ersten Geschäftsquartal bereits über einen Vorfall bei einem Zulieferer berichtet und auch konkrete EBIT-Einbussen (siehe Ziele) bekannt gegeben. Ende Juli gab sich das Unternehmen aber zuversichtlich, dass diese temporären Probleme bis in das vierte Quartal hinein gelöst sein sollten. Damals war die Fabrik des Zulieferers allerdings noch geschlossen und es stand kein Termin für eine Wiedereröffnung fest.

Logitech bezifferte die Auswirkungen auf den Umsatz im zweiten Geschäftsquartal noch mit relativ geringen 20 Millionen US-Dollar, im dritten Quartal könnten es allerdings bis zu 200 Millionen an Nettoumsatz kosten. Dies sei aber im Finanzausblick berücksichtigt.

Im laufenden Jahr hat Logitech eine recht volatile Entwicklung hinter sich. Vom Tief Ende Januar/Anfang Februar bei 65 Franken schnellten die Aktien dann Anfang Juni bis auf 102,80 Franken nach oben. 

(AWP)