Beide Werke sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 die Produktion aufnehmen, wie das Winterthurer Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Insgesamt sollen dort rund 400 Mitarbeitende beschäftigt werden. Damit baut Autoneum sein Netzwerk in China in der Provinz Anhui aus.
Grundlage für den Bau der neuen Werke seien «mehrere kürzlich erhaltene Neuaufträge für verschiedene Fahrzeugprogramme», heisst es weiter. Die Investitionen unterstrichen die Strategie des Unternehmens, chinesische Kunden mit lokalen Produktionskapazitäten zu unterstützen. Laut der Mitteilung will Autoneum das Geschäft in Asien weiter ausbauen und den Anteil der Region am Konzernumsatz mittelfristig erhöhen.
Analysten der UBS werten die Pläne als positiv. Der Ausbau unterstreiche die effektive China-Strategie von Autoneum, heisst es in einem Kommentar. Auch im Markt kommt die Ankündigung gut an: Die Autoneum-Aktie legt bis am frühen Mittag um 2,7 Prozent zu.
ls/to
(AWP)
