Eine Umfrage des Vergleichsdienstes Comparis unter elf Autoversicherern zeigt einen anhaltenden Kostendruck, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Einzelne Versicherer planten bereits konkrete Erhöhungen für das kommende Jahr. In den letzten fünf Jahren stiegen die Prämien demnach um rund 19 Prozent.
Als Hauptgründe für den Kostendruck nannten die befragten Unternehmen teurere Werkstatt- und Ersatzteilkosten sowie höhere Aufwendungen durch Naturereignisse wie Hagel. Zudem führe die technische Komplexität moderner Fahrzeuge zu höheren Reparaturkosten. Selbst bei kleinen Schäden könnten teure Sensoren oder Kameras betroffen sein, was die Instandsetzung verteuere.
Trotz der steigenden Prämien wechselten nur wenige ihre Versicherung. Laut einer Comparis-Umfrage vom Januar 2026 bezahlten 45 Prozent der Befragten höhere Prämien, aber nur sechs Prozent schlossen einen neuen Vertrag ab. «Autofahrende können die steigenden Reparaturkosten nicht selbst stoppen. Aber sie können verhindern, dass sie für ihre Versicherung unnötig viel bezahlen», liess sich Comparis-Experte Harry Büsser zitieren.
(AWP)
