Für Mitarbeitende mit einem Jahreslohn von weniger als 120'000 Franken soll das Plus mindestens 2000 Franken betragen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Dabei seien jedoch die wirtschaftliche Lage und die Besonderheiten der jeweiligen Bank zu berücksichtigen, schränkt der Verband ein.
Zudem sollen die Banken offenlegen, nach welchen Kriterien sie die zusätzlichen Lohnmittel verteilen. Damit sollen die Angestellten die Gründe für eine Lohnerhöhung besser nachvollziehen können. Ferner fordert der Verband, die Lohnbänder zu überprüfen und bei Bedarf anzuheben.
Der Bankpersonalverband begründet seine Forderungen mit den sich erneut abzeichnenden guten Geschäftsergebnissen der Banken. Diese hätten ihre bereits hohen Gewinne der Vorjahre nochmals gesteigert.
Die Lohnerhöhungen sollen zudem den Kaufkraftverlust der Angestellten ausgleichen. Der Verband verweist insbesondere auf die gestiegenen Krankenkassenprämien, die im Landesindex der Konsumentenpreise nicht berücksichtigt werden. Zudem hätten die Lohnerhöhungen der vergangenen Jahre die hohe Inflation von 2022 und 2023 nicht ausreichend ausgeglichen. Auch die gestiegene Produktivität rechtfertige höhere Löhne.
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(AWP)
