In den Sparten Strom, Wärme, Wasser und Telekommunikation ist ein Investitionsvolumen von 840 Millionen Franken geplant, wie die Exekutive schrieb. Diese müssten noch vom Parlament genehmigt werden. Weitere 181 Millionen Franken für den Ausbau des Fernwärmenetzes und dem Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrobusse seien bereits bewilligt worden.

Die Eckpfeiler des neuen Leistungsauftrags sind die Dekarbonisierung der Energieversorgung und die Anpassung an dezentrale Versorgungsstrukturen, wie es hiess. Im Bereich Strom müssten die IWB ihr Produktportfolio und die Netzstrukturen wegen der Solaroffensive und dem Ausbau der Elektromobilität anpassen.

Im Bereich Wärme liege der Fokus auf der Erweiterung des Fernwärmenetzes, schrieb die Regierung. Gleichzeitig wolle man den Anteil an klimaneutraler Fernwärmeproduktion vergrössern und den Ausbau der Strom- und Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien ausserhalb des Kantons weiterführen. Beim Bereich Wasser stünden Investition für den Erhalt der Infrastruktur im Vordergrund.

Laut dem Regierungsrat soll auch die IWB-Eignerstrategie erneuert werden. Hier würden die «bisherigen strategischen Stossrichtungen grundsätzlich weitergeführt». Die IWB sollen sich unternehmerisch bewegen können und auch die Erfüllung des Grundversorgungsauftrags gewährleisten.

(AWP)