Der Konzern will dem Bericht zufolge auf ein Baukastenprinzip setzen, bei dem Front-, Heck-, Seiten- und Bodenteile in separate Module zerlegt und je nach Fahrzeuggrösse entsprechend gefertigt werden können. Ein Sprecher von Mercedes-Benz sagte: «Wir arbeiten da an einem sehr ambitionierten Zukunftsplan.» Nähere Angaben machte er nicht.
Durch die modulare und skalierbare Herangehensweise braucht es perspektivisch für verschiedene Fahrzeuggrössen keine unterschiedlichen Plattformen mehr. Daher spricht das Management bei der künftigen Autogeneration auch von Tech-Stacks. Der Konzern will so die Kosten drücken, die Effizienz steigern und die Produktion beschleunigen.
Mercedes orientiert sich damit etwa am US-Hersteller Tesla und an chinesischen Autobauern, die ähnliche Konzepte haben. Auch die Opel-Mutter Stellantis setzt auf eine Einheitsplattform, auf der Fahrzeuge verschiedener Grössen und mit unterschiedlichen Antriebsarten gebaut werden können. Derzeit baut Mercedes Autos auf mehreren Plattformen./ols/DP/he
(AWP)
