"Der Verlust des Exklusivitätsschutzes für Stivarga wird in der Europäischen Union für das Jahr 2029 und in den Vereinigten Staaten (USA) für das Jahr 2030 erwartet, hiess es von Grünenthal weiter. Das Medikament dürfte 2027 einen Beitrag zum Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von bis zu rund 100 Millionen Euro leisten.

Bayer hatte 2025 mit Stivarga einen Umsatz von 338 Millionen Euro erzielt, gut ein Viertel weniger als 2024. Im ersten Halbjahr 2026 erlöste der Konzern mit dem Medikament noch 148 Millionen Euro. Angaben zum Gewinn machte Bayer nicht.

Erst im Sommer hatte der im Zuge der US-Glyphosatklagewelle von hohen Schulden belastete Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer einen Deal mit der Beteiligungsgesellschaft Apollo bekannt gegeben. Apollo erhält eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer das Geschäft mit reversiblen Langzeit-Verhütungsmitteln einbringt. Dadurch sichert sich Bayer den damaligen Angaben zufolge drei Milliarden Euro Eigenkapital./mis/nas

(AWP)