Im Gegenzug werde BeOne mit dieser auf freiwilliger Basis abgeschlossenen Vereinbarung von US-Zöllen gemäss den Section-232-Bestimmungen befreit, wie die Gesellschaft am Montagabend mitteilte. Unterstützend komme hinzu, dass BeOne plane, rund 300 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Produktion in Hopewell im US-Bundesstaat New Jersey zu investieren.
Die US-Regierung stützt sich bei den genannten Zöllen auf Abschnitt 232 des «Trade Expansion Acts» aus dem Jahr 1962. Auf dieser Basis hatte Trump mit dem Argument der «Gefährdung der nationalen Sicherheit» bereits Zölle etwa auf den Import von Stahl, Aluminium oder Autos erhoben.
BeOne baut US-Produktion aus
Mit dem Ausbau in New Jersey werde BeOne rund 120 Vollzeitjobs schaffen und die Investitionen in den USA auf insgesamt über eine Milliarde Dollar ausweiten. Derzeit beschäftigt die Gesellschaft mit Hauptsitz in Basel laut den Angaben mehr als 2000 Mitarbeitende in den USA und weltweit gesamthaft über 12'000 Angestellte.
US-Präsident Donald Trump hat am Montag den Abschluss von Vereinbarungen mit zahlreichen weltweiten Pharmaherstellern bekanntgegeben, welche die Preisgestaltung von Medikamenten beinhalten. Nebst BeOne haben etwa auch Firmen wie die israelische Teva, die japanische Astellas oder die australische Firma CLS ein derartiges Papier unterzeichnet.
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(AWP)
