Morning Briefing International

28.09.2017 07:53

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - KURSGEWINNE ERWARTET - Getrieben von einem schwachen Euro könnte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag weiter zulegen. Erste Indikationen zeigen, dass der Dax im Handelsverlauf die Marke von 12 700 Punkten in Angriff nehmen könnte. Knapp zweieinhalb Stunden vor Markteröffnung taxiert der Broker IG den Dax auf 12 690 Zähler und damit 0,25 Prozent höher.

USA: - KURSGEWINNE - Der New Yorker Aktienmarkt hat am Mittwoch in allen wichtigen Indizes Kursgewinne verzeichnet. Der marktbreite S&P 500 glänzte im Verlauf mit einem neuen Rekord bei 2511,75 Punkten. Er schloss mit einem Zuwachs von 0,41 Prozent auf 2507,04 Punkten nur wenige Zähler darunter. Zur guten Stimmung trugen vor allem die hohen Erwartungen an die Steuerpläne von US-Präsident Donald Trump bei

ASIEN: JAPAN MIT KURSGEWINNEN - Die Aussicht auf Neuwahlen noch im Oktober und die Steuerpläne von US-Präsident Donald Trump haben an den Börsen in Japan für Kursgewinne gesorgt. Der Leitindex Nikkei 225 legte um kanpp ein halbes Prozent zu. Etwas freundlicher war die Stimmung auch in anderen asiatischen Märkten. Der CSI-300-Index , der die 300 grössten Werte an den Börsen Shanghai und Shenzhen abbildet, legte leicht zu.

DAX              		12.657,41     0,41%
XDAX            		12.675,99	  0,59%
EuroSTOXX 50		     3.555,17     0,53%
Stoxx50        		     3.156,38     0,45%

DJIA             		22.340,71     0,25%
S&P 500        		     2.507,04	  0,41%
NASDAQ 100  		     5.937,79	  0,96%

Nikkei 225  20.355,70 +0,44% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTE VERLUSTE - Die am Mittwoch vom US-Präsidenten in Aussicht gestellte sehr umfangreiche Entlastung der Bürger und Unternehmen in den USA brachte die Bondkurse massiv unter Druck und sorgte zugleich für Nachfrage an den Aktienmärkten. Aus Sicht von Experte Dirk Gojny von der National Bank am dürfte der Bund Future aufgrund der Vorgaben aus Asien mit leichten Verlusten in den Tag starten und sich zwischen 160,30 und 161,80 bewegen.

Bund-Future Schlusskurs		160,96		-0,49%
Bund-Future Settlement		161,02		-0,04%

DEVISEN: - EURO UNTER DRUCK - Der Euro hat am Donnerstag leicht nachgegeben. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1735 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Der amerikanische Dollar legte dagegen zu vielen Währungen moderat zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1741 Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		        1,1734	   -0,10%
USD/Yen             		112,97		0,19%
Euro/Yen       		        132,64		0,03%

ROHÖL

Brent (November-Lieferung)	    57,73      	 0,08	USD
WTI (November-Lieferung)		52,01		-0,04	USD

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PRESSESCHAU

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bis 7.00 Uhr: 
- Russischer Energieminister Alexander Nowak sieht in neuen US-Sanktionen vor 
  allem den Versuch, den eigenen Energiemarkt abzusichern. "Hier werden alle 
  Marktprinzipien liquidiert", Interview, Welt, S. 10 
- Ex-Arcandor- und Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff sieht in eigenem Handeln 
  viele Fehler. "Es finden sich schon einige Todsünden darunter", Interview, 
  Bilanz und Welt, S. 9 
- Spanien, Italien und Deutschland fordern mehr Regeln für die 
  Digitalwirtschaft, HB, S.12 
- EU-Justizkommissarin Vera Jourova droht Facebook und Co mit Gesetz gegen 
  Hasskommentare, HB, S.12 
- Wien bestplatziert für EU-Bankenaufsicht Eba - vor Frankfurt, HB, S.31

bis 23.45 Uhr: 
- Axa Deutschland will über tiefere Kundenbeziehungen wachsen, Interview mit 
  Vorstandschef Alexander Vollert, BöZ, S. 2

bis 21.00 Uhr: 
- Für Siemens-Chef Joe Kaeser und Alstom-Chef Henri Poupart-Lafarge ist Fusion 
  des Zuggeschäfts mehr als ein Abwehrbündnis, Interview, HB, S. 4-5 
- "VW lässt die Händler im Regen stehen", Gespräch mit Jurist Christian Genzow 
  über den Frust der Handelspartner, die Verunsicherung der Kunden und die 
  Fehler des Wolfsburger Konzerns, HB, S. 21 
- "Hier geht es um eine Art Hochzeit", Gespräch mit Stahlunternehmer Jürgen 
  Grossmann und dem Europa-Chef des US-Finanzinvestors Apollo Robert Seminara 
  über ihre künftige Zusammenarbeit und mögliche Milliardenkäufe, HB, S. 28-29 
- Porsche-Personalvorstand fordert vom Staat mehr Unterstützung bei der 
  Integration von Flüchtlingen, Interview mit Andreas Haffner, HB, S. 9

(AWP)