Morning Briefing International

10.10.2017 07:36

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - LEICHTE VERLUSTE - Für den Dax deutet sich am Dienstag ein kleines Minus an. Der Broker IG taxierte das wichtigste deutsche Börsenbarometer rund zwei Stunden vor Handelsstart 0,09 Prozent niedriger auf 12 960 Zähler. Bremsend wirkt nach Angaben von Händler erneut die verworrene Lage in Katalonien. Am Abend steht die mit Spannung erwartete Rede des Chefs der katalanischen Regionalregierung, Carles Puigdemont, vor dem Parlament von Barcelona an. Politische Beobachter und spanische Medien sprechen von mehreren möglichen Szenarien. Die Bandbreite reicht von Ausrufen der Unabhängigkeit bis Deeskalation.

USA: - LEICHTE VERLUSTE - Hohe Kursverluste von General Electric (GE) und schwache Bankenaktien haben am Montag die US-Börsen in ihrem Aufwärtsdrang gebremst. Der Dow Jones Industrial gab um 0,06 Prozent auf 22 761,07 Punkte leicht nach. Kurz nach der Startglocke war er noch auf den Höchststand von 22 803,37 Punkten gestiegen. Damit hatte er erstmals über der Marke von 22 800 Zählern notiert.

ASIEN: - KURSGEWINNE IN TOKIO - An den Börsen in Asien hat am Dienstag der Schwung für deutliche Kursgewinne gefehlt. Nach dem Feiertag zu Wochenbeginhn legte die Börse in Japan leicht zu. Der Leitindex Nikkei 225 gewann 0,45 Prozent. Der CSI-300-Index , der die 300 grössten Werte an den Börsen Shanghai und Shenzhen abbildet, büsste unterdessen 0,61 Prozent ein. Er war mit Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Vor dem Protokoll der US-Notenbank (Fed-Minutes) am Mittwoch und dem Beginn der Berichtssaison in den USA im Wochenverlauf hielten sich viele Marktteilnehmer zurück.

DAX              	    12.976,40		0,16%
XDAX            	    12.944,69      -0,13%
EuroSTOXX 50		     3.610,50		0,20%
Stoxx50        		     3.196,27		0,20%

DJIA             	    22.761,07	   -0,06%
S&P 500        		     2.544,73	   -0,18%
NASDAQ 100  		     6.058,53	   -0,10%

Nikkei 225  20 811,03 +0,58% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTE VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte am Dienstag mit leichten Kursverlusten in den Handel starten. Überlagert die Lage im Euroraum aber weiterhin von den Unabhängigkeitsbestrebungen der Katalanen. Am Abend könnte es zu einer formalen Abstimmung und dem Ausruf der Unabhängigkeit dort kommen. Das wäre aus Sicht von Experte Dirk Gojny von der National-Bank die nächste Eskalationsstufe, was die Investoren tendenziell wieder in Bunds treiben sollte. Der Bund Future dürfte sich im weiteren Tagesverlauf zwischen 160,75 und 162,00 bewegen.

Bund-Future Schlusskurs		161,45		0,22%
Bund-Future Settlement		161,44		0,01%

DEVISEN: - EURO LEGT ZU - Der Kurs des Euro hat am Dienstagmorgen zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1770 US-Dollar und damit etwas mehr als am Abend in New York. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1746 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8514 Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		        1,1770		 0,23%
USD/Yen             		112,65		-0,06%
Euro/Yen       		        132,54		 0,20%

ROHÖL

Brent (Dezember-Lieferung)		55,87		0,10 USD
WTI (November-Lieferung)		49,66		0,08 USD

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PRESSESCHAU

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bis 7.00 Uhr: 
- "Verlage in den USA und Europa müssen sich gemeinsam gegen die grossen 
  Netzwerke wehren", Interview mit dem Chef des US-Verlegerverbands News Media 
  Alliance, David Chavern, Bild. S. 2 
- Saudi Arabien fordert, dass sich der Iran zum Atomabkommen bekennt, State TV 
- China gehört zu den am schnellsten wachsenden Messemärkten der Welt und wird 
  Deutschland beim Umsatz mittelfristig überholen, Interview mit dem Präsidenten
  des Weltmesseverbandes UFI, Andreas Gruchow, Welt, s. 17

bis 23.45 Uhr: 
- VW-Trucksparte will globale Präsenz ausweiten, 
  Interview mit Nutzfahrzeug-Chef Andreas Renschler, BöZ, S. 11 
- Eurex sieht Chancen für Initiative bei Zinsswaps, 
  Interview mit Eurex-Clearing-Chef Erik Müller, BöZ, S. 5 
- Insurtechs sollen Industrieversicherung aufmischen, 
  Interview mit Policen-Direkt-Geschäftsführer Nikolai Dördrechter, BöZ, S. 2 
- Führende stahlproduzierende Länder wollen Ende November in Berlin Wege aus der
  Krise der Stahlbranche suchen, BöZ, S. 11 
- Skandal um belastete Eier weitet sich aus: Behörden finden Fipronil auch in 
  verarbeiteten Lebensmitteln wie Eierlikör und Backwaren, SZ, 1, 6

bis 21.15 Uhr: 
- "Ich verstecke mich nicht", Gespräch mit K+S-Chef Burkhard Lohr über seine 
  radikalen Umbaupläne, mit denen er die Zukunft des Düngemittel- und 
  Salzherstellers sichern will, HB, S. 14-15 
- Bund gerät in Airbus-Strudel, HB, S. 1, 4-5 
- Chancen für Nord Stream 2 steigen, HB, S. 9 
- Nur 60 Prozent des deutschen Schienennetzes sind elektrifiziert, 
  Analyse des Lobbyverbandes Allianz pro Schiene, Welt, S. 12 
- Studie: EEG-Umlage wird auf hohem Niveau verharren, HB, S. 8 
- Rentenanwartschaften für Frauen nach Scheidungen deutlich gesunken, Bild 
- "Die Welt ist furchterregend", Interview mit Ex-US-Finanzminister Timothy 
  Geithner, HB, S. 28-29 
- Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und grosse Wissenschafts- und 
  Forschungsorganisationen formulieren erstmals gemeinsam Anliegen und 
  Empfehlungen für die Politik, FAZ, S. 15

(AWP)