Morning Briefing International

FRANKFURT (awp international)
28.12.2016 07:23

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - STILLSTAND - Auch am Mittwoch nach Weihnachten zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt extrem ruhiger Handel ab: Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor der Eröffnung einen Punkt tiefer auf 11 471 Punkte. Der Dax verharrt damit weiter auf seinem höchsten Niveau seit August 2015. Seit dem Zwischentief Anfang Dezember gewann er ohne nennenswerte Verschnaufpause über 10 Prozent.

USA: - REKORDLAUF - Die Rekordfahrt an den US-Börsen hat sich nach dem verlängerten Weihnachtswochenende fortgesetzt. Im ruhigen Handel und gestützt durch positive Konjunkturdaten und steigende Ölpreise erreichten die Nasdaq-Indizes am Dienstag Höchststände. Dagegen wagte der Leitindex Dow Jones Industrial weiterhin nicht den Sprung über die 20 000 Punkte-Marke. Er näherte sich zeitweise aber zumindest bis auf rund 8 Punkte wieder an sein jüngstes Rekordhoch bei 19 987,63 Punkte an.

ASIEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Handel an Asiens Börsen bleibt sehr ruhig. Japans Börse bewegte sich am Mittwoch praktisch kaum vom Fleck - trotz Hoffnungssignalen für die gebeutelte Wirtschaft des Landes: Die Industrieproduktion war im November unter anderem dank des schwachen Yen so stark gestiegen wie seit Juni nicht mehr und der Einzelhandel verzeichnete den ersten Umsatzanstieg seit Anfang des Jahres überhaupt.

DAX                11.472,24	    0,19%
XDAX               11.459,42	    0,03%
EuroSTOXX 50		3.278,53		0,14%
Stoxx50        		3.000,70		0,08%

DJIA               19.945,04	    0,06%
S&P 500        		2.268,88		0,22%
NASDAQ 100  		4.965,81		0,52%

Nikkei 225         19.401,72        0,0% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Keine Daten vorhanden.

Bund-Future   		164,08		0,23%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,05 DOLLAR - Der Kurs des Euro ist bis zum Mittwochmorgen Richtung 1,05 US-Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0475 Dollar und war damit so teuer wie seit einer Woche nicht mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,0445 (Freitag: 1,0446) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,0475		0,19%
USD/Yen             117,59		0,11%
Euro/Yen       		123,17		0,30%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete 56,00 US-Dollar. Das waren neun Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um 6 Cent auf 53,84 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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Keine Umstufungen vorhanden.

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PRESSESCHAU

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- LSE gibt in den nächsten Tagen Verkauf von französischer Clearing-Tochter an Euronext für 510 Millionen Euro in bar bekannt, FT, S. 11

- Allianz-Chefökonom Michael Heise fordert von der Politik mehr Selbstkritik im Umgang mit populistischen Bewegungen, Interview, HB Online

- OECD-Forscher Christian Kastrop: Abschottung ist keine Lösung für weltweite Probleme, Interview, HB, S. 5

- Emmerich Müller, persönlicher haftender Gesellschafter beim Bankhaus Metzler, sieht US-Banken als Gewinner der Finanzkrise, Doppel-Interview mit Privatbankier Friedrich von Metzler, HB, S. 28, 29

- GfK-Umfrage: Deutsche verlieren die Lust am Sparbuch. Nur noch für 22 Prozent das favorisierte Finanzprodukt, Die Welt, S. 17

- Unions-Politiker empört über Staatshilfen für Monte die Paschi, Bild, S. 2

- Softwareunternehmen Mensch und Maschine sieht sich auch ohne Zukäufe auf Wachstumskurs, Interview mit Firmengründer und Vorstandschef Adi Drotleff, BöZ, S. 9

- Richard Carlyle, Investmentdirektor bei der Capital Group, sieht in Schwellenländern trotz der Unsicherheit nach Trump-Wahl gute Anlagemöglichkeiten, Interview, BöZ, S. 13

- Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) will Fleischbezeichnungen für vegetarische und vegane Produkte verbieten, Bild, S. 2

- Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) appelliert an Verbraucher: faire Produkte kaufen, Interview, Nürnberger Zeitung

- Vermögensverwalter Candriam (ehemalige Dexia-Tochter) will Fondsvermögen in Deutschland in zwei Jahren um die Hälfte steigern, Interview mit Achim Gilberg, Niederlassungsleiter für Deutschland und Österreich, BöZ, S. 2

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(AWP)