Ölpreise drehen ins Plus

Die Ölpreise haben nach anfänglichen Kursverlusten am Donnerstag ins Plus gedreht. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 48,36 US-Dollar. Das waren 63 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung kletterte um 64 Cent auf 46,13 Dollar.
13.07.2017 17:44

Einen ersichtlichen Grund für die Kursgewinne am Nachmittag gab es nicht. Am Vormittag hätten noch Aussagen der Internationalen Energieagentur (IEA) die Ölpreise belastet, hiess es von Marktbeobachtern. In einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung räumten IEA-Experten ein, dass nach wie vor kein Ausgleich von Angebot und Nachfrage im Handel mit Rohöl zu erkennen sei. Zuvor hatte sich die IEA noch zuversichtlicher zum Abbau des Überangebots geäussert.

Am Vortag hatte ein unerwartet starker Rückgang der Ölreserven in den USA den Ölpreisen Auftrieb verliehen. Am Dienstagabend hatte das private API-Institut und am Mittwochnachmittag die US-Regierung jeweils einen kräftigen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl gemeldet./jsl/stw

(AWP)