Aryzta zieht Option für spätere Zinszahlung

Der Backwarenkonzern zieht bei zwei Finanzierungsinstrumenten die Option für eine spätere Zinszahlung. Konkret geht es um die ewige 3,5%-Anleihe über 190 Mio CHF und die ewige 4%-Anleihe über 400 Mio CHF, wie aus einer offiziellen Meldung der SIX hervorgeht. Diese Option habe bei Auflage der beiden Instrumente bestanden.
26.09.2017 10:27

Ein Sprecher des Unternehmens erklärte den Schritt auf Anfrage mit der Ausschüttungsform für das Geschäftsjahr 2016/17. Die Massnahme sei im Einklang mit den Bestimmungen, dass Zinszahlungen aufgeschoben werden können, sofern keine Bardividende ausgeschüttet werde. Das Unternehmen hatte am Vortag die Ausschüttung einer sogenannten Scrip-Dividende (in Form von Aktien) statt einer Cash-Dividende vorgeschlagen.

Aryzta hatte am Montag zudem eine umfassende Refinanzierung angekündigt. Konkret wurden 1,8 Mrd EUR mit einer Laufzeit von fünf Jahre gesichert. Mit der Refinanzierung würden die im Vorjahr eingegangenen Verbindlichkeiten abgelöst, hiess es. Es enthalte auch eine Verbesserung der Kreditbedingungen.

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(AWP)