Calida-Chef baut Online-Handel aus - Mit Neubesetzungen im Management auf Kurs

Das Bekleidungsunternehmen Calida baut das Online-Geschäft aus. Wurden 2016 lediglich 3% des Calida-Umsatzes von 370 Mio CHF im Internet erzielt, liegt der Anteil 2017 laut Konzernchef Reiner Pichler bereits bei 8%. "In diesem Jahr wird es zweistellig", erklärte Pichler in einem Bericht der "Handelszeitung" (HaZ, Vorabdruck zur Ausgabe vom 01.02.).
31.01.2018 16:59

Calida lässt sich die Online-Expansion etwas kosten, schreibt die HaZ weiter. Die Investitionen inklusive der Akquisition des deutschen Online-Händlers Reich Online Services liegen laut Pichler im zweistelligen Millionenbereich. "Wir werden weiter investieren, aber in die bestehenden Marken." Zukäufe weiterer Marken und Labels schliesst Pichler hingegen aus. Und er wolle sich auf Europa konzentrieren, heisst es.

Derweil befinde man sich betreffend der Suche nach einem neuen CEO für den Wäschehersteller Calida "in den Endverhandlungen", so Pichler. Pichler, der die Aufgabe interimistisch übernommen hatte, werde sich anschliessend auf seine angestammte Position als Chef der Calida-Gruppe mit den Marken Calida, Aubade, Oxbow, Eider und Lafuma zurückziehen.

Auf Gruppenebene soll diesen Frühling nach dem Abgang von Thomas Stöcklin ein neuer Finanzchef präsentiert werden. "Ende Februar schliessen wir den Prozess mit dem Verwaltungsrat ab, im März geben wir den neuen CFO bekannt", sagte Pichler. Die Calida-Gruppe wird die Jahreszahlen 2017 am 5. März veröffentlichen.

mk/kw

(AWP)

 

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