Corona-Krise hinterlässt Spuren bei Mischkonzern 3M

Der für seine Atemschutzmasken bekannte US-Mischkonzern 3M hat die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu spüren bekommen. Der Umsatz ging im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 12,2 Prozent auf 7,2 Milliarden US-Dollar (rund 6,1 Mrd Euro) zurück, wie 3M am Dienstag in St. Paul mitteilte.
28.07.2020 13:42

Die COVID-19-Pandemie habe sich im zweiten Quartal unterschiedlich auf die Geschäfte von 3M ausgewirkt, hiess es. Während das Unternehmen weiterhin von einer erhöhten Nachfrage nach Schutzausrüstung profitiere, schwächele das Geschäft etwa mit Autozubehör.

Unter dem Strich blieb von April bis Juni ein auf die Anteilseigner entfallener Gewinn von 1,29 Milliarden Dollar hängen. Das waren gut 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte ging der Gewinn je Aktie jedoch um rund 16 Prozent auf 1,78 Dollar zurück. Damit verfehlte das Unternehmen die Markterwartungen. Eine Jahresprognose gab der Konzern weiterhin nicht. Die Aktie gab im vorbörslichen Handel um rund 2 Prozent nach.

3M zählt zu den am breitesten aufgestellten Unternehmen der Welt, die Produktpalette reicht von Post-it-Haftzetteln über Autozubehör bis hin zu Haushaltsreinigern, Büroartikeln und Elektronikbauteilen. In der Pandemie ist der Konzern als Hersteller von Schutzausrüstung gefragt./mne/nas/fba

(AWP)

 
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