HBM verkauft Anteil an Forbius an Bristol Myers Squibb

Die Beteiligungsgesellschaft HBM Healthcare Investments verkauft ihre Beteiligung an der Biotechnologiefirma Forbius an den US-Pharmakonzern Bristol Myers Squibb. Dadurch erhöht sich der innere Wert je HBM-Aktie um ein Prozent.
24.08.2020 18:45

HBM besitzt laut Angaben vom Montag seit Mai 2017 elf Prozent an Forbius für eine Gesamtinvestition von 11,5 Millionen kanadische Dollar. Bristol Myers Squibb übernehme alle ausstehenden Forbius-Aktien gegen eine Vorauszahlung und zukünftige erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen, heisst es.

Durch den Verkauf erhöhe sich der innere Wert je HBM-Aktie (NAV) um CHF 2,70 Franken oder ein Prozent. Die Transaktion soll im vierten Quartal 2020 abgeschlossen werden, sofern die üblichen Abschlussbedingungen erfüllt seien.

Forbius ist ein Protein-Engineering Unternehmen, das Biotherapeutika zur Behandlung von Fibrose und Krebs entwickelt. Forbius hat den Angaben zufolge eine proprietäre Plattform von TGF-beta-Inhibitoren mit klassenbester Wirksamkeit und Selektivität gegenüber den wichtigsten krankheitstreibenden Isoformen 1 & 3 entwickelt. Diese seien Schlüsselmediatoren der Immunsuppression und Fibrose.

Forbius' führender TGF-Beta 1 & 3-Inhibitor, AVID200, habe klinische Studien der Phase 1a in einer Fibrose Indikation sowie bei soliden Tumoren abgeschlossen. Vor dem Abschluss der Transaktion werden die Nicht-TGF-beta-Vermögenswerte von Forbius auf ein neu gegründetes Privatunternehmen übertragen, das weiterhin von den bestehenden Aktionären von Forbius gehalten wird.

pre/mk

(AWP)

 
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