IKEA Schweiz mit rückläufigem Umsatz 2017 - Onlinehandel legt zu

Der Möbelriese IKEA hat im Ende August abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 leicht weniger umgesetzt als im Vorjahr. Der Gesamtumsatz verringerte sich um 0,8% auf 1,05 Mio CHF, wie das Einrichtungsunternehmen am Mittwoch mitteilte.
25.10.2017 11:00

Weiter an Gewicht gewonnen hat das Onlinegeschäft, in dem der Umsatz um 19,7% stieg. Damit liege er rund doppelt so hoch wie Geschäftsjahr 2015, schreibt Ikea. Der Anteil betrage 6% des Umsatzes mit Möbeln. "Das weiterhin starke Wachstum im Bereich online zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind", kommentiert in der Mitteilung Simona Scarpaleggia, CEO von Ikea Schweiz. Insgesamt habe sich Ikea in einem wandelnden Geschäftsumfeld gut behaupten können.

IKEA plant, die Kunden in Zukunft neben dem Erlebnis im Einrichtungshaus vermehrt auf digitalen Kanälen, mit Onlineverkäufen und mit Heimlieferungen zu bedienen. In die Heimlieferungen würden im Geschäftsjahr 2018 rund 1,3 Mio CHF investiert.

Aktuell betreibt das Unternehmen drei externe Pick-Up Points in Chur, Berneck und Bedano, bei denen Kunden Onlinebestellungen abholen können. Alle neun Einrichtungshäuser bieten den Service, online bestellte Ware zur Abholung bereitzustellen.

Weltweit kletterte der Umsatz von IKEA bei 34,1 Mrd EUR. Auf bestehenden Verkaufsflächen stieg der Umsatz dabei weltweit um 3,8%. Insgesamt betreibt Ikea 355 Einrichtungshäuser in 29 Ländern. In der Schweiz ist die Gesellschaft seit 1973 mit der Eröffnung eines Geschäfts in Spreitenbach präsent.

sig/cf

(AWP)