Komax baut Hauptsitz in Dierikon LU für 70 Mio CHF aus

Die Herstellerin von Kabelverarbeitungsmaschinen Komax investiert am Hauptsitz in Dierikon über 70 Mio CHF in einen Neubau. Das neue Produktions- und Bürogebäude soll ab Mitte 2019 bezugsbereit sein und die drei bisherigen Zentralschweizer Standorte vereinen.
21.08.2017 16:14

Komax sei bereits im vergangenen Jahr aufgrund der guten Auftragslage an die Kapazitätsgrenze gestossen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Deshalb musste es zu den beiden bestehenden Standorten in Dierikon und Rotkreuz ZG einen zusätzlichen in Küssnacht am Rigi SZ anmieten.

Das neue Gebäude kommt unmittelbar neben den bisherigen Gebäude zu stehen und wird rund 20'000 Quadratmeter gross sein, heisst es weiter. Dies entspricht einer Fläche von knapp drei Fussballfeldern. Der Spatenstich erfolgte Mitte August.

AUSBAU AUCH IN DEUTSCHLAND

Komax baue weiter auch an zwei Standorten in Deutschland die Produktionskapazität aus, schreibt das Unternehmen weiter. Komax SLE plant in Grafenau einen Erweiterungsbau, mit dem die Produktions- und Bürofläche vergrössert wird.

In Burghaun ist ein Neubau für Kabatec in Planung, da die Nachfrage nach Bandagier- und Assembliertechnik stetig steige, heisst es weiter. Beide neuen Gebäude sind voraussichtlich bis Ende 2018 bezugsbereit.

Komax wird in diesem Jahr ihre beiden Unternehmen im Bereich Bandagiertechnik - Kabatec und Ondal Tape Processing - unter dem Namen Kabatec zusammenführen. Im nächsten Jahr werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam den neuen Standort beziehen.

Die Komax Gruppe beschäftigt weltweit rund 1700 Mitarbeiter.

(AWP)