Novartis geht mit Lizenzpartner Ophthotech schriftliches Abkommen ein

Der Pharmakonzern Novartis hat mit seinem Lizenzpartner Ophthotech eine schriftliche Vereinbarung (letter agreement) abgeschlossen. Wie aus einer Meldung des US-Biotechunternehmens vom Montag hervorgeht, wurde diese Vereinbarung auf Basis des bereits seit 2014 bestehenden Lizenzabkommens geschlossen. Darin hatte Ophthotech dem Basler Pharmakonzern die exklusiven Vermarktungsrechte ausserhalb der USA für das Medikament abgegeben.
10.07.2017 14:51

Aktuell warte man ihm Rahmen des Abkommens auf die Daten aus der Phase-III-Studie OPH1004, in der das Augenheilmittel Fovista einmal in Kombination mit Eylea und einmal zusammen mit Avastin verglichen wird mit den beiden Mitteln als jeweilige Monotherapie. Ausgeführt wird das Programm an Patienten, die an feuchter Makula-Degeneration (AMD) leiden. Die Daten dürften im Laufe des zweiten Halbjahres 2017 erhältlich sein.

Wie es in der Mitteilung von Ophthotech weiter heisst, könnten die bislang gescheiterten Studien mit Fovista indikativ für die aktuell laufende Studie sein.

Mit der jetzigen Vereinbarung seien beide Unternehmen übereingekommen, dass sie - je nachdem wie die aktuell laufende Studie ausfalle, ihre Verpflichtungen aus der Lizenzvereinbarung aussetzen können.

hr/cp

(AWP)