Novartis schliesst Lizenz-Vereinbarung mit US-Unternehmen Ionis und Akcea

Der Pharmakonzern Novartis hat eine Options- und Zusammenarbeits-Vereinbarung mit dem US-Unternehmen Ionis Pharmaceuticals und dessen Tochtergesellschaft Akcea Therapeutics geschlossen. Dabei geht es um die Einlizenzierung einer neuartigen Therapie mit dem Potenzial, kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Patienten mit Fettwechselstörungen zu verringern, wie Novartis am Freitag mitteilte. Zudem habe Novartis eine Vereinbarung über Aktienkäufe an Ionis abgeschlossen.
06.01.2017 07:44

Die beiden von Ionis entwickelten Therapien im Untersuchungsstadium hätten das Potenzial, Lipoproteine um bis 90% zu senken und die kardiovaskulären Risiken bei den Hochrisiko-Patienten zu reduzieren, so das Basler Unternehmen. Novartis baue ein kardiovaskuläres Portfolio mit spezifischen Therapien für ungedeckte Bedürfnisse von Hochrisiko-Patienten auf.

Novartis werde die Option erhalten, eine Option zur Lizenzierung und Kommerzialisierung der beiden Wirkstoffe auszuüben, sobald spezifische Meilensteine erreicht werden sowie vor dem Beginn der Studien in der späten Phase III. Mit der Einlizenzierung werde Novartis für die weltweite Entwicklung und die Kommerzialisierung beider Wirkstoffe verantwortlich.

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(AWP)