Reisekasse Reka steigert 2019 Umsatz und operatives Geschäft

Die Schweizer Reisekasse Reka hat 2019 den Umsatz sowie das operative Geschäft gesteigert. So stieg der Bruttoerlös im operativen Geschäft um knapp 34 Prozent auf 91,3 Millionen Franken. Als Hauptgrund für die Steigerung nennt Reka den Zukauf der Swiss Holiday Park AG.
10.01.2020 14:29

Positiv habe sich zudem das freundliche Tourismusjahr im Heimmarkt Schweiz auf die Zahlen ausgewirkt, wie die Genossenschaft am Freitag mitteilte. Für 2020 gibt sich die Reisekasse derweil optimistisch.

Reka-Ferien legt dank Übernahme stark zu

Im Geschäftsfeld Reka-Ferien stieg der Bruttoerlös wegen der Übernahme von Swiss Holiday Park um fast 54 Prozent auf 68,5 Millionen. Der Bruttoerlös aus dem bisherigen Geschäft nahm derweil um 2,2 Prozent zu. Der Bereichsumsatz stieg um gut 51 Prozent. Insbesondere gut lief es dabei im Inlandgeschäft, wie es weiter hiess.

Der Bruttoerlös habe in der Schweiz dank der günstigen Witterungsbedingungen in allen Produktkategorien - Feriendörfer, Ferienhäuser und Hotels - stark und teilweise gar markant zugelegt. Die tieferen Betriebserlöse im Auslandsgeschäft hätten die Gesamtentwicklung allerdings gedämpft.

Reka-Geld leicht rückläufig

Im Geschäftsfeld Reka-Geld ging der Bruttoerlös um 4,8 Prozent zurück auf 22,8 Million Franken. Dafür seien zwei Faktoren verantwortlich, so Reka. Erstens habe das Verkaufsvolumen von Reka-Geld mit 696,8 Millionen gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent nachgelassen. Und zweitens sei die Marge bei der Einlösung von Reka-Geld geringfügig zurückgegangen.

Dank des auch im Jahr 2019 fortgeschrittenen Anstiegs des bargeldlosen Reka-Geldes auf 42 von 34 Prozent im Vorjahr rechnet die Genossenschaft aber trotz des leichten Umsatzrückgangs mit einem positiven Einfluss auf den Betriebsgewinn. Und für das Geschäftsjahr 2020 erwartet die Reisekasse eine anziehende Nachfrage.

jl/pre

(AWP)

 
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