Roche legt an Fachkongress Studien-Ergebnisse zu MS und Neuromyelitis vor

Der Pharmakonzern Roche legt an dem Fachkongress MSVirtual2020 neue Studienergebnisse über Medikamente gegen Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose (MS) und Neuromyelitis optica (NMOSD) vor. Die 8. Fachtagung des Amerikanischen Komitees für die Behandlung und Forschung bei Multipler Sklerose (ACTRIMS) und des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) findet vom 11. bis 13. September statt.
03.09.2020 07:35

Demnach hat sich Ocrevus (Ocrelizumab) im Einsatz gegen Multiple Sklerose als "hochwirksame Behandlungsoption" gezeigt, die ein günstiges und konsistentes Nutzen-Risiko-Profil mit hoher Behandlungspersistenz und Therapietreue biete. Roche will mit nun dem einem klinischen Phase-IIIb-Programm mit höheren Dosen und einer Phase-IV-Studie zur Bewertung von Ocrevus in Minderheitenpopulationen beginnen.

Zudem soll ein klinisches Phase-III-Studienprogramm für Fenebrutinib, ein Prüfpräparat, das als hochselektiver und reversibler Bruton-Tyrosinkinase-(BTK)-Inhibitor konzipiert ist und einen neuen Ansatz zur Unterdrückung der Krankheitsaktivität und zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs bei MS bieten könnte, gestartet werden.

Schliesslich präsentiert der Pharmakonzern aus Basel neue Phase-III-Daten aus den SAkuraStar- und SAkuraSky-Studien in der Behandlung von Neuromyelitis optica (NMOSD), einer seltenen entzündlichen Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. Demnach kam es mit Enspryng (Satralizumab) zu weniger schweren Schüben und Rückfällen. Enspryng wurde vor kurzem von der US-Gesundheitsbehörde FDA als erste und einzige subkutane Behandlung für Erwachsene zugelassen, die mit einer bestimmten Form der Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Störung (NMOSD) leben müssen.

pre/kw

(AWP)

 
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