Singulus nimmt Prognose nach Verzögerung in China zurück - Aktie fällt

Wegen Verzögerungen bei einem wichtigen Auftrag aus China nimmt der Maschinenbauer Singulus Technologies seine Jahresprognose zurück. Der chinesische Staatskonzern CNBM habe Singulus darüber informiert, dass die Unterzeichnung der Verträge über den weiteren Kapazitätsausbau von bestimmten Dünnschichtsolarmodulen "voraussichtlich" erst im vierten Quartal erfolgen soll, teilte das Unternehmen am Sonntag in Kahl am Main mit. Die Aktie gab am Montag im frühen Handel um mehr als 6 Prozent nach. Im bisherigen Jahresverlauf hat sie damit mehr als 44 Prozent an Wert eingebüsst.
09.09.2019 10:31

Die Anzahlung werde mit der zu erwartenden Unterzeichnung der Verträge zwar fällig und es sei auch von einer zügigen Realisierung des anschliessenden Projektes sowie einem weiteren planmässigen Ausbau der Solarmodulfabriken in China auszugehen, hiess es laut Mitteilung weiter. Trotzdem würden die jüngsten Auftragsverzögerungen dazu führen, dass die für das Geschäftsjahr 2019 angepeilten Ziele nicht mehr erreicht werden können.

Singulus hatte zuvor eine weitere Steigerung der Umsatzerlöse und Ergebniskennzahlen (Ebit) im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr in Aussicht gestellt, sich bei dieser Prognose aber stark auf die zu erwartenden Aufträge von CNBM gestützt. Auf neue Ziele legte sich das Unternehmen zunächst nicht fest./nas/kro/jkr/jha/

(AWP)