Swisscom spannt mit Creaholic zusammen - 25 Mitarbeiter betroffen

Das Bieler Innovationsunternehmen Creaholic und Swisscom spannen zusammen. Auf Anfang Mai wechseln 25 Swisscom-Mitarbeitende zur Bieler "Ideen- und Erfinderwerkstatt". Im Gegenzug beteiligt sich Swisscom mit 5% an Creaholic.
07.03.2017 15:51

Swisscom hat in den letzten Jahren im Unternehmen eine menschenzentrierte Innovationskultur etabliert. Aus dem entsprechenden Unternehmensbereich "Human Centered Design" wechseln nun 25 Personen zu Creaholic, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten.

35 Mitarbeitende verbleiben bei der Swisscom. Mit dem Zusammenschluss wächst das Bieler Creaholic-Team auf über 50 Personen an.

Die Gründerin und Leiterin der Abteilung bei Swisscom, Christina Taylor, wird neu Partnerin bei der Bieler "Ideen- und Erfinderwerkstatt". Zusammen mit Marcel Aeschlimann und André Klopfenstein bildet sie die neue Geschäftsleitung. Christian Petit, Konzernleitungsmitgleid bei Swisscom nimmt Einsitz im Creaholic-Verwaltungsrat.

Creaholic-Gründer Elmar Mock wird Ehrenpräsident und bleibt im Unternehmen tätig, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Mock gehörte einst zum Team, das die Swatch-Uhr entwickelte. Wenig später, Mitte der 1980-er Jahre, machte sich Mock selbständig und gründete das Innovationsunternehmen Creaholic. Sein Ziel: kreative Fachleute aus allen möglichen Richtungen zusammenbringen, um Produkte, Dienstleistungen oder Technologien zu erfinden oder bestehende zu verbessern.

Creaholic führt über 800 Projekte im Portfolio und hat mehrere Start-ups gegründet und etabliert.

Human Centered Design ist eine Methode, durch die Arbeitsprozesse und Entwicklungen auf Kunden und deren Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen ausgerichtet werden. Der Kunde soll eine Bindung zum Unternehmen und seien Produkten und Dienstleistungen aufbauen.

(AWP)