UBS passt Strukturen im Wealth Management in Europa und Schwellenländern an

Die UBS plant Veränderungen in der Vermögensverwaltung in wichtigen europäischen Ländern und einigen Schwellenländern (WM EEM). Dazu zählt etwa die Zusammenlegung von einigen Teams unter dem Dach der UBS Europe SE mit Sitz in Frankfurt, wie einem internen Memo der Grossbank zu entnehmen ist, dass AWP vorliegt. Zu den Schwellenländern die betroffen sind, zählt nicht die Region Asien.
03.07.2017 17:13

Ein UBS-Sprecher bestätigte den Inhalt des Memos und betonte die mehr marktorientierte Struktur. Neu sollen Anleger aus einem Land dem Memo zufolge von einem Team betreut werden, ungeachtet ob sie inländische oder grenzüberschreitende Investitionen tätigen. Angewendet werde diese Struktur in Europa zunächst in Deutschland, Grossbritannien, Italien und Spanien. In Italien soll zudem bis 2018 die "One Wealth Management Platform" (1WMP) lanciert werden.

Das grenzüberschreitende Wealth Management für Europa und die Schwellenländer wird zudem von bisher zehn auf drei Buchungszentren in der Schweiz, bei UBS Europe in Frankfurt sowie in Grossbritannien konzentriert. Das inländische Geschäft können Kunden weiter in ihrem jeweiligen Heimatland buchen.

Laut dem Verfasser des Memos, dem Leiter WM EEM Paul Raphael, werde das Risikomanagement näher an das Geschäft herangeführt, um ein höheres Risikobewusstsein zu fördern und Verantwortlichkeiten umfassender und konsistenter zuzuordnen, wie es weiter heisst. Im Zuge der Veränderungen kommt es innerhalb vom UBS WM EEM zudem zu verschiedenen Veränderungen im Management.

yr/cp

(AWP)