Strukturierte Produkte - Umsatz mit Strukis in der Schweiz rückläufig

Der Umsatz mit strukturierten Produkten in der Schweiz hat sich auch im vierten Quartal 2016 zurückgebildet.
07.02.2017 12:35
Im 2016 wurden in der Schweiz weniger Strukturierte Produkte gekauft.
Im 2016 wurden in der Schweiz weniger Strukturierte Produkte gekauft.
Bild: freeimages.com

Für 2016 resultierte insgesamt ein um 2% tieferer Gesamtjahresumsatz von 226 Milliarden Franken, wie einer Mitteilung des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) vom Dienstag zu entnehmen ist.

Im Jahr 2016 konnten die Kategorien "Kapitalschutz" und "Renditeoptimierung" (je +3%) aber auch die Hebelprodukte (+2%) leicht zulegen, heisst es in den SVSP-Angaben. Rückläufig waren vor allem Partizipations-Produkte (-7%). Bei den Assetklassen ging der Anteil der Aktien (-6%) zurück, während Devisen (+3%) und Fixed Income (+4%) zulegten.

Im vierten Quartal lag der Umsatz um 5,9% unter dem Vorjahr, nachdem im dritten Quartal ein Rückgang von 2,9% resultiert hatte. Den grössten Anteil hielten im letzten Quartal des Jahres mit 61% erneut Renditeoptimierungs-Produkte, gefolgt von Hebel-Produkten (16%). Partizipations-Produkte gingen zwar um 31% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, auf sie entfiel aber weiter der drittgrösste Anteil mit 13%. Kapitalschutz-Produkte stiegen im Vorjahresvergleich um 89%.

Aktien stellten mit 45% (Vorjahr 47%) auch im Q4 den grössten Anteil der Anlageklassen dar. Der Anteil von Devisen-Produkten verringerte sich auf 40% (43%), derjenige von Fixed Income verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 10%. Nicht gelistete Produkte stellten mit 71% (-1%) den Grossteil der Schweizerischen Strukturierten Produkte dar.

An der Erhebung nahmen die SVSP-Mitglieder Barclays, Banque Cantonale Vaudoise, Credit Suisse, Commerzbank, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Notenstein La Roche, UBS, Vontobel, Zürcher Kantonalbank teil. Diese entsprechen gemäss den Angaben dem Grossteil des Schweizer Marktes.

(AWP)