Vifor beginnt Phase I-Studie mit Medikament zur Regulierung von Eisenaufnahme

Das Pharmaunternehmen Vifor wird mit seinem Molekül VIT-2763, einem oralen Ferroportin-Inhibitor zur Vorbeugung einer Eisenüberladung, Anfang März mit einer Phase-I-Studie in die klinische Entwicklung eintreten. Die ersten Ergebnisse der Studie werden in der zweiten Jahreshälfte 2018 erwartet, wie Vifor am Donnerstag mitteilt. Damit ist das Unternehmen laut den Angaben "voll im Plan".
08.02.2018 08:13

VIT-2763 ist für die tägliche orale Verabreichung gedacht und hat laut Vifor das Potenzial, Krankheiten mit einem gestörten Eisenstoffwechsel zu behandeln. Ferroportin ist ein Eisentransporter und spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulierung der Eisenaufnahme und -verteilung im Körper und damit bei der Kontrolle des Eisengehalts im Blut. Auf der molekularen Ebene binde VIT-2763 an Ferroportin und verhindere dadurch die Freisetzung von zu viel Eisen ins Blut, so Vifor.

Im November 2017 war laut Vifor ein Antrag zur Zulassung zur klinischen Prüfung (Phase-I-Studie) gestellt worden, um die Sicherheit, Verträglichkeit, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von VIT-2763 für den Eisenstoffwechsel und den Blutspiegel zu untersuchen, wenn es in einzelnen und mehreren Dosen an gesunde Probanden verabreicht wird. Dieser sei am 19. Dezember 2017 gutgeheissen worden.

tp/rw

(AWP)

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