ZKB ernennt Florence Schnydrig Moser zur neuen Leiterin Private Banking

Bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) kommt es zu einem Wechsel beim Private Banking. Der langjährige Leiter Christoph Weber tritt nach mehr als 30 Jahren im kommenden Jahr ab. Seine Nachfolgerin wird dann die jetzige Swisscard-Chefin Florence Schnydrig Moser. Sie wird die erste Frau sein, die in der Generaldirektion der ZKB Platz nehmen wird.
25.06.2020 18:30

Weber, der auch stellvertretender Vorsitzender der ZKB-Generaldirektion ist, werde die Leitung des Private Bankings Anfang Mai 2021 an Schnydrig Moser übergeben, teilte die Bank am Donnerstagabend mit. Er werde sich anschliessend neuen Projekten ausserhalb der ZKB widmen.

Derweil stösst Florence Schnydrig Moser spätestens Anfang 2021 zur ZKB. Weber werde ihr bis im April zu Seite stehen und so einen reibungslosen Übergang an der Spitze des Private Bankings sicherstellen, heisst es weiter.

Mit Florence Schnydrig Moser habe die ZKB eine Bankexpertin gewinnen können, wird Bankrats-Präsident Jörg Müller-Ganz in der Mitteilung zitiert. Sie war den Angaben zufolge ab dem Jahr 2000 in verschiedenen Funktionen im Private-Banking-Umfeld der Credit Suisse tätig und seit zwei Jahren die Chefin der Kreditkartenherausgeberin Swisscard.

Bei Swisscard übernimmt nun Finanzchef Wilhelm Rohde die Geschäftsleitung, bis die Nachfolge von Schnydrig Moser geregelt ist. Schnydrig Moser habe in ihrer Amtszeit im Zuge der Digitalisierung wichtige Investitionen in neue Technologien an die Hand genommen, teilte das Unternehmen in einer eigenen Meldung mit.

mk/uh

(AWP)