Studie von EY - Die Mittelständler digitaliseren mehr und mehr

Die Digitalisierung schreitet in den mittelständischen Unternehmen der Schweiz laut einer Studie der Beratungsfirma EY voran.
20.02.2017 09:20
60 Prozent von 700 Befragten räumen der Digitalisierung mehr Raum ein als vor einem Jahr.
60 Prozent von 700 Befragten räumen der Digitalisierung mehr Raum ein als vor einem Jahr.
Bild: Pixabay

Rund 60 Prozentvon insgesamt 700 befragten Unternehmen räumten in einer Umfrage digitalen Technologie eine "mittelgrosse bis grosse" Rolle zu, ein Jahr davor waren es noch 45 Prozentgewesen. Insgesamt setzten dabei erfolgreiche Unternehmen deutlich stärker auf digitale Technologien, so die Unternehmensberater.

Eine grössere Rolle spiele die Digitalisierung auch bei grösseren Unternehmen. Bei Unternehmen mit Umsätzen von über 100 Millionen Franken würden sieben von zehn Unternehmen (73 Prozent) den digitalen Technologien eine "mittelgrosse bis sehr grosse Bedeutung" zumessen. Dagegen seien es bei kleineren Unternehmen mit Umsätzen unter 30 Millionen Franken noch 54 Prozent. Auch Betriebe mit 100 oder 200 Mitarbeitenden könnten Lieferketten optimieren, Kundenbeziehungen intensivieren oder Produkte individualisieren, so die EY-Berater.

Grosse Hindernisse für eine weitere Digitalisierung sieht eine klare Mehrheit der Befragten (70 Prozent) nicht. Am ehesten sind begrenzte finanzielle Möglichkeiten (15 Prozent) ein Hinderungsgrund, als weitere Faktoren werden fehlendes Personal (9 Prozent) und fehlendes Know-how (8 Prozent) genannt. Befragt wurden in der Umfrage 700 nicht börsenkotierte Schweizer Unternehmen mit 30 bis 2'000 Mitarbeitenden, davon waren 57 Prozent Familienunternehmen.

(AWP)