Die Konsumausgaben seien mit einem mässigem bis moderatem Tempo gewachsen, heisst es in dem Bericht. In einigen Distrikten habe sich das Wachstum jedoch beschleunigt. Die Industrie schwächele jedoch weiter. Die Aktivität habe sich hier nicht verändert. Einige Distrikte hätten zudem über einen Stellenabbau oder weniger Einstellungen beichtet. Der Arbeitsmarkt bleibe jedoch eng und der Mangel an Arbeitskräften belaste die Wirtschaft.

Die Inflation lege weiterhin mit mässigem Tempo zu. Die Preise dürften jedoch in den kommenden Monaten weiter steigen. Der von der Fed beobachtete Preisindex PCE hatte im November um 1,6 Prozent im Jahresvergleich zugelegt. Die Inflationsrate lag in den vergangenen sieben Jahren meistens unter dem Zielwert der Notenbank von zwei Prozent.

Das wenig veränderte Beige Book spricht dafür, dass die Fed ihre Zinsen zunächst stabil hält. Im Dezember hatte sie den Leitzins in einer Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent belassen. Zuvor hatte sie drei Mal in Folge die Zinsen gesenkt. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat sich durch die Unterzeichnung eines ersten Abkommens entspannt. Auch ein harter Brexit ist nicht mehr zu erwarten. Damit sind wichtige Risiken für den Ausblick in den Hintergrund getreten.

Das Beige Book beruht auf einer Umfrage unter Unternehmensvertretern. Zudem werden auch Ökonomen, Marktexperten und andere Geschäftskontakte befragt. Es wurden Daten berücksichtigt, die bis zum 6. Januar eingegangen waren. Das aktuelle Beige Book wurde von der regionalen Notenbank von New York erstellt./jsl/he

(AWP)