Analysten wurden vom Anstieg der Verkaufszahlen überrascht. Sie hatten mit einem Rückgang um 4,0 Prozent gerechnet, nachdem es bereits im April einen Dämpfer um 4,0 Prozent im Monatsvergleich gegeben hatte. In den USA wird der Immobilienmarkt durch steigende Hypothekenzinsen belastet.

Die US-Notenbank Fed reagiert seit einigen Monaten mit starken Leitzinserhöhungen auf die hohe Inflation. Die höheren Zinsen erschweren den Kauf einer Immobilie. Zudem sind die Hauspreise wegen höherer Baukosten gestiegen.

Die noch nicht ganz abgeschlossenen oder schwebenden Hausverkäufe gelten als Indikator für den Häusermarkt, da sie die Lage zu einem frühen Zeitpunkt im Transaktionsprozess abbilden./jkr/bgf/men

(AWP)