Devisen: Euro etwas schwächer - EZB und US-Preise im Fokus

Der Euro ist am Donnerstag etwas schwächer in einen ereignisreichen Handelstag gestartet. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,2165 US-Dollar und damit etwas weniger als in der Nacht zuvor.
10.06.2021 07:38

Gegenüber dem Franken hält sich der Euro nur noch knapp über 1,09, im asiatischen Handel lag er am frühen Morgen auch schon darunter. Mit aktuell 1,0902 hat er gegenüber dem Vorabend (1,0909) leicht nachgegeben. Der US-Dollar zeigt sich bei 0,8958 ziemlich stabil.

Am Donnerstag stehen gleich zwei Grossereignisse auf dem Programm. In Europa entscheidet die EZB über ihre geldpolitische Ausrichtung. Hauptthema wird sein, in welchem Tempo die milliardenschweren Wertpapierkäufe des Corona-Krisenprogramms PEPP fortgeführt werden. Seit dem Frühjahr wurde das Tempo erhöht, um steigenden Kapitalmarktzinsen Einhalt zu gebieten. Eine Mehrheit von Analysten rechnet damit, dass das erhöhte Tempo im Sommer gehalten wird.

In den USA werden Inflationsdaten für den Monat Mai erwartet. Im April war die Teuerung überraschen deutlich auf mehr als vier Prozent angestiegen, das Inflationsziel der US-Notenbank Fed von zwei Prozent wurde klar übertroffen. Dadurch wurden bestehende Inflationsängste verschärft. Für Mai wird mit einem erneuten Anstieg der Inflationsrate gerechnet.

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(AWP)