SoZ: Weko untersucht ob Davos Klosters Bergbahnen eigene Hotels bevorzugen

Zoff am Zauberberg: Unter diesem Titel beschreibt die "SonntagsZeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe eine Auseinandersetzung in Davos. Weil der Verdacht bestehe, die Davos Klosters Bergbahnen könnten ihre marktbeherrschende Stellung nutzen, um sich einen ungerechtfertigten Vorteil beim Kampf um Übernachtungsgäste zu verschaffen, habe die eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) eine Marktbeobachtung gestartet.
26.07.2020 15:37

Konkret gehe es darum, dass die Bergbahnen ihren betriebseigenen 22 Hotels und zwei Resorts die Skipässe gratis abgeben würden. Hotels, die nicht den Bergbahnen gehörten, erhielten von diesen hingegen keine Gratis-Skipässe zugeteilt. Die Davos Klosters Bergbahnen hätten zum Vorwurf gegenüber der Zeitung allerdings nicht Stellung nehmen wollen, heisst es in dem Artikel.

Ein Entscheid der Weko könnte je nach Ausgang auch Auswirkungen auf andere Regionen der Schweiz haben. Denn auch an anderen Orten seien ähnliche Deals bisher üblich gewesen.

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(AWP)