Während der BVB 2024/25 noch bis ins Viertelfinale der Königsklasse vorstiess, verfehlte der Club eine Saison später das Achtelfinale - nach einem eigentlich soliden 2:0-Hinspielerfolg gegen Atalanta Bergamo in den Play-offs ging das Rückspiel mit 1:4 verloren. Durch das frühe Aus seien die Champions-League-Erlöse 31,4 Millionen Euro geringer ausgefallen als zuvor, sagte BVB-Finanzchef Thomas Tress. Auch im DFB-Pokal war für die Mannschaft früh Endstation, was ebenfalls finanzielle Folgen hatte.

Management verbreitet Zuversicht

In der Bundesliga kam die Borussia mit 73 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz - das sei «eine beeindruckende Saison gewesen», wenngleich Bayern München eine noch bessere Saison gespielt habe, sagte Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung. Mit Blick auf die Champions League und den DFB-Pokal sagte er: «Da haben wir die Erwartungen sportlich und wirtschaftlich nicht erfüllt.»

Mit Blick auf den zweistelligen Millionen-Verlust sagte Cramer: «Das ist kein gutes Ergebnis, aber das ist keines, was uns sorgenerfüllt in die Zukunft schauen lässt.» Beim Blick nach vorn sei man von einer positiven Geschäftsentwicklung «felsenfest überzeugt», man habe die richtigen Massnahmen samt Kostenreduzierungen ergriffen und die Bundesliga-Fussballmannschaft verstärkt sowie die Abhängigkeit von sehr hohen Transfereinnahmen reduziert.

Das BVB-Management erwartet, dass die schwarz-gelben Fussballer in der Bundesliga-Saison 2026/27 unter die ersten Drei kommen sowie im DFB-Pokal und in der Champions League mindestens jeweils das Achtelfinale erreichen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das Management mit einer schwarzen Null oder einem Gewinn von bis zu zehn Millionen Euro. Der Umsatz soll im Korridor von 485 bis 495 Millionen Euro liegen und damit grob gesagt 25 Millionen Euro höher als im abgelaufenen Geschäftsjahr./wdw/DP/nas

(AWP)