Zwei Stossrichtungen weist die Reform auf, wie die Landesregierung am Mittwoch mitteilte. Sie sieht einerseits eine neue Integrationsleistung vor, welche den Anstieg von Neurenten bei jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen bremsen soll.
Zur Verbesserung der Finanzen schlägt die Landesregierung auch Einsparungen vor. Dem Bundesrat zufolge reichen diese allein aber nicht zur nachhaltigen Sanierung der IV aus. Deshalb plant die Landesregierung auch befristete und unbefristete Zusatzeinnahmen, unter anderem eben die Erhöhung der Versichertenbeiträge um 0,2 Prozentpunkte.
Dies würde im Jahr 2030 zu Mehreinnahmen von rund 980 Millionen Franken führen.
(AWP)
