Der Inhaber des Hotels, Andreas Züllig, erklärte gegenüber der Zeitung «Sonntagsblick», dass die Reservationssysteme, die das Viersternehaus nutze, gehackt worden seien. Züllig bestätigt dies am Sonntag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
In seiner Mail warnt das Hotel davor, auf Whatsapp-Nachrichten zu antworten und auf irgendwelche Links zu klicken. Wie und welche Daten abgeflossen sind, sei noch unklar.
Die Betrüger würden Kundinnen und Kunden über Whatsapp-Nachrichten dazu auffordern, persönliche Daten und Kreditkartennummern anzugeben. Die Betroffenen werden gemäss Züllig mit einem Guthaben von 250 Franken gelockt.
Angriff trotz Schwachstellen-Test im Frühling
Zum Vorfall kam es, obwohl das Hotel seine internen Schutzmassnahmen bei Hard- und Software im Frühjahr auf Schwachstellen hatte testen lassen. Nun würden die Massnahmen nochmals verstärkt, so Züllig. Eine hundertprozentige Sicherheit gebe es aber nie.
Wer hinter dem Angriff stehe, sei noch unklar. Züllig ist aber sicher, dass der Absender aus dem Ausland kommt. Die Täterschaft dürfte nach Ansicht des Hotelinhabers die selbe wie bei anderen Hotels sein. Es dürfte ein Zusammenhang zu einem Hackerangriff auf einen österreichischen IT-Dienstleister geben. Der Schweizerhof sei mit diesem System über eine Buchungsplattform ebenfalls verknüpft.
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(AWP)
