Die Bestellung im Umfang von 51,4 Millionen US-Dollar sei formell bestätigt worden, teilte der Anbieter von unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) am Montag mit.

Centiel hatte bereits vor einer Woche diesen zweiten Auftrag von Neo Critical Power angekündigt. Zusammen mit einem bereits im Juli bekanntgemachten Auftrag belaufe sich der Auftragsbestand von Centiel in den USA nun auf 60,1 Millionen Dollar, hiess es weiter.

Mit der erlangten UL-Zertifizierung und der nun bestätigten Vergabe beider US-Aufträge habe Centiel einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der geplanten US-Expansion erreicht, wird CEO Gerardo Lecuona in der Mitteilung zitiert.

Die Aufträge bestätigten die grosse Nachfrage nach modularen USV-Technologie in Rechenzentren, so Lecuona weiter. Die Produktion und Auslieferungen sind, wie bereits bekannt, aber erst ab 2027 geplant.

Centiel hatte in der Vorwoche wegen der Verzögerung im Zusammenhang mit den beiden US-Aufträgen die Umsatz- und Margenprognose für 2026 gesenkt. Das Unternehmen rechnet mit einem Nettoumsatz von rund 55 Millionen Franken nach zuvor erwarteten rund 65 Millionen gerechnet. Die um Transaktionskosten bereinigte EBIT-Marge dürfte derweil im hohen Zehnerprozentbereich liegen.

Centiel ist seit der Mitte April abgeschlossenen Fusion mit HT5 an der Schweizer Börse SIX kotiert.

(AWP)