Der Preis für das Gebäude beläuft sich auf 12,1 Millionen Franken, wie der Spezialist für unterbrechungsfreie Stromversorgung (UPS) am Dienstag mitteilte. Für die Anpassung an die Bedürfnisse von Centiel ist darüber hinaus ein Betrag im tiefen einstelligen Millionen-Bereich vorgesehen.
Die neue Fabrik in Muzzano liegt in der Nähe des Hauptsitzes von Centiel in Lugano und soll für die Produktion, für Büros und für die Logistik genutzt werden. Sie umfasst knapp 7300 Quadratmeter und kann noch erweitert werden. Finanziert wird die Investition über bestehende Barmittel sowie über einen Bankkredit. Die Produktion am neuen Standort soll im ersten Halbjahr 2027 aufgenommen werden.
Ehrgeizige Wachstumsziele
Centiel will geografisch unter anderem auch in den USA expandieren, wo die Musik der Rechenzentren am lautesten spielt. Dort hat Centiel mit der Firma Neo Critical Power bereits einen Partner gefunden, der über weitere Partner mit etablierten Kundenbeziehungen in den Bereichen Rechenzentren, Stromversorgung oder Systemintegration verfügt. Über dieses Netzwerk verspricht sich Lecuona weitere Aufträge aus dem KI-Umfeld.
Aufgrund des sich abzeichnenden Zusatzgeschäfts aus den USA hat Centiel für das laufende Jahr 2026 einen Umsatz von rund 65 Millionen Franken prognostiziert, obwohl der Umsatz im ersten Halbjahr erst rund 25 Millionen erreicht hatte. Im Jahr 2027 sollen die Verkäufe dann bereits auf mindestens 100 Millionen ansteigen.
cf/to
(AWP)
