Cheplapharm würde durch den Deal, der noch unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Arbeitnehmervertretungen und Regulierungs- und Kartellbehörden stehe, nach eigenen Angaben zum fünftgrössten Pharmaunternehmen Deutschlands aufsteigen. Der Jahresumsatz würde demnach von zuletzt mehr als 1,6 Milliarden auf mehr als 2,6 Milliarden Euro steigen.

Durch die Übernahme dreier Produktionsstätten in Ungarn, Singapur und Frankreich würde zu den bislang rund 800 Cheplapharm-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nochmals mehr als 550 dazukommen.

Cheplapharm vermarktet bereits etablierte spezialisierte Arzneien, nachdem sie aus dem Patentschutz herausgefallen sind, und beauftragt externe Unternehmen mit der Fertigung. Nach dem Sanofi-Deal würde Cheplapharm den Blutverdünner Lovenox selbst herstellen. Das Medikament kommt beispielsweise in Thrombosespritzen zum Einsatz./chh/DP/jha

(AWP)