Der Kurs hat in der vergangenen Woche ein Rekordhoch bei 2.590 Taiwan-Dollar markiert, seit Jahresbeginn stehen 57 Prozent Plus zu Buche. Im Fünfjahresvergleich hat er sich vervierfacht. Aktuell ist das Unternehmen an der Börse umgerechnet knapp 1,8 Billionen Euro schwer. Laut dem US-Finanzdienst CNBC war es das sechste Rekordquartal beim Gewinn für TSMC in Folge.

Der Umsatz war im Dreimonatszeitraum wie bereits bekannt um 51 Prozent auf 1,49 Billionen Taiwan-Dollar geklettert. TSMC fertigt unter anderem Chips für die Chipriesen Nvidia und AMD sowie für das Elektronikschwergewicht Apple .

Der Konzern profitierte zuletzt insbesondere von der Auftragsschwemme, die vom Ausbau der KI-Rechenzentren vor allem in den USA ausgeht und welche nicht nur KI-Chips erfasst und die Preise steigen lässt.

Im laufenden vierten Quartal peilen die Taiwaner eine Bruttomarge von 65 bis 67 Prozent an, was den Erwartungen am Markt entspricht. Im dritten Quartal blieben 66,4 Prozent vom Umsatz nach Herstellungskosten als Bruttogewinn übrig. Dabei sind Verwaltungs- und Vertriebskosten ausgeklammert. Beim Umsatz nimmt sich TSMC mit 52,3 bis 54,3 Milliarden US-Dollar (bis zu 48,6 Mrd Euro) etwas mehr vor als von Fachleuten gedacht.

TSMC baut die Kapazitäten aus und will dieses Jahr bis zu 64 Milliarden US-Dollar in neue Anlagen stecken. Kommendes Jahr dürften es nach Schätzung der von Bloomberg erfassten Analysten im Schnitt rund 75 Milliarden Dollar Investitionsausgaben werden - einzelne Schätzungen wie die der Grossbank UBS gehen aber mit 90 Milliarden noch deutlich darüber hinaus. Derzeit werkelt TSMC am Bau oder der Erneuerung von 20 Fabriken gleichzeitig./men/nas/mis

(AWP)